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YOGA UND STRETCHING – WO IST DER UNTERSCHIED?

Dehnübungen sind definitiv ein Teil von Yoga. Doch auch Yoga ist mit dem Aspekt der Atmung ein wichtiger Teil vom Stretching. Ich erkläre dir gerne den genauen Unterschied.

Yoga ist weit mehr als nur simples Dehnen. Yoga Stunden beinhalten, je nach Art und Unterrichtsweise des Lehrers auch Meditationen, Pranayama (Atemübungen) oder teilweise auch spirituelle Aspekte wie Gesang, Geschichten, Philosophie oder spezielle Widmungen, wie z.B. Yoga bei Vollmond. Die Basisaufgabe der meisten Yoga Stunden ist die eigene Atmung mit den Asanas (Körper Positionen) zu verbinden und dadurch mehr Bewusstsein für das Hier und Jetzt zu schaffen bzw. deinen Kopf mit all seinen Gedanken, Ängsten etc. durch den Fokus auf die volle Präsenz zur Ruhe zu bringen.

Simples Stretching hingegen beinhaltet keinerlei spirituelle Aspekte oder Meditationen. Es geht rein um die körperliche Dehnung, in die man sich auch teilweiße hinein „atmet“. Stretching kann nach einem Warm Up oder einer nicht zu anstrengend Trainingseinheit ausgeführt werden um die Muskeln und den Körper flexibel und geschmeidig zu halten.


Jede/r Yoga Lehrer/in stellt je nach Yoga Art und ihren oder seinen Präferenzen andere Aspekte in den Vordergrund. Daher ist Yoga etwas Individuelles. Wenn dir eine Yoga Stunde, ein Studio oder eine Lehrerin nicht zugesagt hat, stemple Yoga nicht sofort ab, sondern probiere weitere Einheiten aber in anderen Studios oder mit anderen Lehrern/innen aus. Gut Ding braucht Weile und gerade bei Yoga ist meiner Meinung nach für jeden eine Kleinigkeit dabei (und wenn es nur Shavasana am Ende der Einheit ist).

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